5 Tipps gegen Stress bei der Hausarbeit


5 Tipps gegen Stress bei der Hausarbeit
Hausarbeit steht an? Du siehst es vor deinem inneren Auge- die Stunden in der Bib, das verzweifelte Wühlen nach einem Thema in einem Meer aus Büchern, Essays, Studien und Online-Artikeln. Los geht’s!  Aber die Fenster könnten auch mal wieder sauber gemacht werden. Und überhaupt diese neue Serie bei Netflix… Man muss sich auch mal was gönnen, oder? Der Termin rückt näher und näher und du klappst den Laptop zu, auf dem du dir die letzten 8 Stunden lustige Kätzchenvideos und total nützliche Tutorials angesehen hast - Ich komme wieder-gleich morgen. Denn du bist der Prokrastinator. Das kommt dir irgendwie bekannt vor? Keine Angst, du bist nicht allein. Nach einer Studie des deutschen Studentenwerks fühlen sich 49 % der Studierenden durch Leistungsdruck und Stress in ihrem Studium beeinträchtigt. 

Wir verstehen das. 

Deshalb hier ein paar Tipps, wie du gar nicht erst in diese Situation kommst:

 

Tipp 1:  Sei der Master of Zeitmanagement


Hört sich wichtig an. Ist es auch.  Dein Dozent / deine Dozentin wird dir eine Deadline vorgeben.  Beispiel: 05.05.. Plane so viel Zeit ein, dass du die Arbeit nicht am 05.05. um 23:59 mit Hängen und Würgen abschickst. Deine persönliche Deadline in diesem Fall ist der 04.05.. Beim Schreiben einer Hausarbeit ist es natürlich, dass man im Schreibprozess Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler leicht übersieht. Deshalb ist es wichtig, dass du dir mindestens einen Tag Zeit nimmst, deine Arbeit Korrektur zu lesen. Am besten ist es, wenn du einen Kommilitonen oder eine Kommilitonin fragst. Denn man selbst wird mit der Zeit „blind“ für die eigene Arbeit und sogar Sätze wie „die durchschnittliche Schwangerschaftszeit einer Frau beträgt neun Jahre“ werden übersehen.  
 

Tipp 2: Grenze das Thema ein


Die Länge einer Hausarbeit beträgt durchschnittlich 15 Seiten. Auf 15 Seiten können keine Fragen wie „Was ist Leben?“ „Gibt es Gott?“ etc. beantwortet werden. Bei der Themenfindung setzt du am besten an einem Thema an, dass ihr im Seminar behandelt habt- das kann ein Text sein, den ihr lesen musstet oder vielleicht eine Präsentation, die du schon gehalten hast. Wichtig ist, dass du nicht bei Null anfangen musst, sondern schon ein bisschen Basiswissen mitbringst. Lies dir nochmal einen Text durch, der dich im Seminar interessiert hat und schreibe dir Fragen auf bei Dingen, die dir nicht klar waren. Dort kannst du wunderbar nachhaken und ein Thema finden, dass eingrenzbar ist und dich interessiert. Oder du beschäftigst dich mit einer Theorie oder einem Standpunkt und versuchst eine Parallele zur heutigen Zeit zu ziehen, bzw. dies auf eine bestimmte Problematik anzuwenden. Zum Beispiel: Platons Gerechtigkeitsbegriff und seine Anwendbarkeit auf eine von dir ausgewählte zeitliche Epoche. Sobald du ein Thema hast, hier der nächste Tipp:
 

Tipp 3: Erstelle eine Gliederung


Ganz einfach: Einleitung- Hauptteil- Schluss. In der Einleitung erläuterst du deine Frage, deine Hypothese und warum du das Thema relevant findest. Außerdem beschreibst du hier den Fahrplan für deine Hausarbeit - du gibst einen Ausblick auf das, was folgt: Der Hauptteil. Das ist das Herzstück deiner Arbeit. Hier befolgst du die Regel: Vom Generellen ins Spezifische.  Bleiben wir beim Beispiel aus Tipp 2: Das bedeutet dann, dass du zunächst Platons Gerechtigkeitsbegriff erklärst. Dann könntest du auf eine Problematik der heutigen Zeit eingehen. Im darauffolgenden Punkt könntest du dann überprüfen, inwiefern der Gerechtigkeitsbegriff nach Platon auf diese Problematik nun anwendbar ist oder nicht. Im Schlussteil fasst du deine Erkenntnisse zusammen und beantwortest die gestellte Frage aus der Einleitung. Beim Schreiben selbst solltest du unbedingt noch folgende Tipps im Hinterkopf haben:
 

Tipp 4: Zitiere richtig


 Verwende stets vertrauenswürdige Quellen und schreibe dir sofort auf, woher du den Inhalt hast, den du in der Hausarbeit verwendest! Zitieren ist ein eigenes Thema für sich und das Wort „Plagiatsvorwurf“ ist durch einige Ereignisse der letzten Zeit populärer geworden. Wer abschreibt, ohne zu sagen, von wem und von welchem Werk, bricht die eidesstattliche Erklärung, die i.d.R. mit angefügt wird, was unter Umständen bis zur Aberkennung des akademischen Grades führen kann. Bei einer regulären Hausarbeit bedeutet dieser Fehler meistens, dass man durchgefallen ist.  Dann befindest du dich in einer höchst unangenehmen Situation. Denn dein Dozent oder deine Dozentin möchte sicher eine Rechtfertigung von dir hören. Oft passieren Fehler beim Zitieren nicht einmal mit Absicht- Jedoch ist das grundsätzliche Vertrauen, was dir DozentInnen entgegenbringen, erst einmal dahin. Deshalb mache immer kenntlich, sobald du eine Meinung oder sonstige Inhalte aus einem anderen Werk übernommen hast. Direkte Zitate musst du dabei mit Anführungszeichen kennzeichnen, bei indirekten Zitaten reicht ein (vgl. Quelle XY) als Hinweis.  Mache dich auch mit der Zitierweise, die an deinem Institut vorherrscht, vertraut (amerikanisch oder europäisch z.B.). 
 

Tipp 5: Formatiere richtig


Halte dich unbedingt an die vorgegebene Formatierung deines Instituts- also Zeilenabstand, Schrifttyp und Größe, Abstand an den Seitenrändern, etc.. Formatiere die Überschriften immer sofort richtig und lege ein automatisches Inhaltsverzeichnis an- so verhinderst du, dass du am Ende einen ganzen Tag allein für die Formatierung brauchst und sich somit auch noch ganze Absätze oder Graphiken unnötig verschieben.
Es gibt ziemlich viele Dinge, die zu beachten sind, wenn du eine Hausarbeit schreibst. Manchmal fehlt dir jedoch einfach die Zeit- durch Job, Kinder oder andere Verpflichtungen. Oder dir liegt das Schreiben einfach nicht. Vielleicht bist du aber auch schon mittendrin und kommst irgendwie nicht weiter- Kein Problem. Wende dich dann gern vertrauensvoll an die erfahrenen Experten aus dem Ghost & Write Team, die dir dabei weiterhelfen! Alle Informationen zum Thema Ghostwriter Hausarbeit findest du hier https://www.ghost-and-write.de/ghostwriter/hausarbeit/.