Mit dem eigenen Auto zur Uni: Günstige Auto-Modelle für Studenten


Mit dem eigenen Auto zur Uni: Günstige Auto-Modelle für Studenten
Ein Neuwagen für weniger als 2.000 Euro? Gibt es. Und es ist auch kein luxuriöses Modellauto, wie mancher meinen könnte, sondern der Bajaj Qute aus Indien, der 2018 den wirtschaftlich erfolglosen Tata Nano als billigstes Auto der Welt ablöste. In Europa bekäme der Qute niemals eine Zulassung. Es gibt aber auch Pkw unter 10.000 Euro, die die strengen Sicherheitsstandards der EU erfüllen.


Dacia – viel Auto fürs Geld


Weniger als 7.500 Euro kostet ein Dacia Sandero. Für diesen Preis gibt es LED-Licht, Seitenairbags, eine Berganfahrhilfe und eine asymmetrisch geteilt klappbare Rückbank – perfekt für den großen Einkauf oder den kleinen Urlaub. Der rumänische Hersteller gibt drei Jahre oder 100.000 Kilometer Garantie auf den 54 kW starken Benziner. Die Versicherung stuft den Sandero in der Kaskoversicherung wegen seines niedrigen Preises und der geringen Attraktivität bei Dieben sehr günstig ein. In der Haftpflichtversicherung erreicht er dagegen nur Mittelmaß – hier zeigt sich, dass er bei Fahranfängern beliebt und deshalb tendenziell etwas häufiger in Unfälle verwickelt ist. Wer mehr Platz braucht, kann sich beim selben Hersteller die Modelle Duster (ein robustes SUV) und Logan MCV (eine echte Familienkutsche mit Platz für den Hund) anschauen.


Französische Eleganz zum kleinen Preis


Der kleinste Citroën, der C1, ist für weniger als 10.000 Euro zu haben. Er ist im Wesentlichen baugleich mit dem Peugeot 108 und dem Toyota Aygo, die aber beide rund 10 % teurer sind. Motoren, die die neuesten Abgasnormen erfüllen, 196 Liter Kofferraum auf weniger als 3,50 Meter Außenmaß und sechs Fahrerassistenzsysteme gibt es zu diesem Preis. Ist noch etwas Budget übrig, bieten ein Faltdach Cabrio-Feeling und die Smartphone-Integration ein Multimedia-Erlebnis. Im Citroën Car Store lassen sich sofort verfügbare Fahrzeuge bei Händlern in der Nähe suchen. Wer Autos online kaufen will, muss sich bei Citroën mit einem Modell des C1 aus der Lifestyle Boutique im Maßstab 1:64 oder 1:43 begnügen, oder auf eine der unabhängigen Vermittlungsplattformen wie Dropcar.de im Internet ausweichen. Hier winken auch attraktive Rabatte.


Preis-Leistungs-Sieger aus Fernost


Für die einen sind es Reisschüsseln, für die anderen die unangefochtenen Sieger beim Vergleich von Preis und Leistung: Autos aus Asien. Mitsubishi bleibt mit dem Space Star deutlich im vierstelligen Preissegment, lässt es aber an Ausstattung nicht fehlen. Der Innenraum mutet wohnlicher an, als man angesichts des Preises erwarten könnte, und mit ein paar kostenpflichtigen Kreuzchen auf der Zubehörliste bekommt man Sitzheizung, Klimaanlage und schlüssellosen Zugang. Vergleichsweise enttäuschend nackt kommt der koreanische Hyundai i10 daher. Schon jenseits der 10.000 Euro angesiedelt, muss sich der Käufer in der Serienausstattung mit Halogenlicht begnügen. Immerhin gibt es fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung.


Vorbildlich elektrisch


Das billigste Elektroauto der Welt kommt aus Russland, heißt Zetta und ist dort für umgerechnet 6.300 Euro zu haben. Die in den Felgen angeordneten Motoren bringen Auto samt Insassen bei vollen Batterien unter günstigen Umständen zweihundert Kilometer weit. So billig ist der Einstieg in die Welt der Elektromobilität auf vier Rädern bei uns leider nicht möglich. Lässt man den offenen Renault Twizy außer Acht, sind Seat Mii electric, Smart EQ fortow und VW e-up! mit Preisen oberhalb der 20.000 Euro die günstigsten Optionen. Wer mit 145 bis 250 Kilometer Reichweite auskommt und etwas für seinen ökologischen Fußabdruck tun will, kann mit diesen Fahrzeugen bei Energiekosten und Wartung sparen.