Wie du das Studium mit einem Nebenjob kombinieren kannst


Zwei Freundinnen sitzen am Tisch im Coffee Shop und werden von der Kellnerin bedient
Semestergebühren, Bücher zum Lernen, die WG Miete und der Wocheneinkauf: All das kann ganz schön teuer werden und für ein großes Loch in den Geldbeutel eines jeden Studenten sorgen. So schön das Studentenleben auch ist, ohne finanzielle Absicherung kann es zur Belastung werden und die Leistungen im Studium unbewusst beeinflussen, denn nicht jeder Student/in hat das Privileg neben dem Studium nicht arbeiten zu müssen und von zu Hause finanzielle Unterstützung zu erhalten.


Die beliebtesten Nebenjobs  


Als Student hast du die Wahl zwischen vielen verschiedenen Jobs und Branchen. Die Gastronomie- und Hotelbranche bietet dir eine Vielzahl an klassischen Nebenjobs. Als Student hast du aber auch die Möglichkeit studentische Aushilfsjobs zu verüben oder auch als Verkäufer im Einzelhandel oder als Fotograf durchzustarten. Bei der Auswahl des richtigen Nebenjobs, solltest du vor allem deine Interessen und Fähigkeiten, sowie Stärken berücksichtigen, damit der Nebenjob nicht zur Qual neben dem Studium wird. Im Internet findest du eine Vielzahl an Webseiten, die dir passende Nebenjobs für deine Interessen bieten. 


Worauf solltest du bei der Nebenjob Suche achten?


Bei deiner Jobwahl solltest du darauf achten, dass der zukünftige Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten passend zu deinem Studium anbietet. Leider gibt es immer noch eine Menge Arbeitgeber, die deine Position als Student/in ausnutzen und eine schlechte Bezahlung bieten oder dich beim Thema Probearbeiten nicht fair behandeln. Halte deine Augen auf und lasse dich nicht ausnutzen! Auch als unerfahrener Student stehen dir einige Ansprüche zu. 


Wie viel darf ich als Student arbeiten?


Als Student steht das Studium an erster Stelle, trotz eines Jobs, weshalb du deine Arbeitsstunden an deine Vorlesungen in der Uni anpassen solltest. Den meisten Arbeitgebern ist die 20-Stunden Regel während der Vorlesungszeit bekannt, sodass die Werkstudentenjobs in der Regel angepasst sind. Außerhalb der Vorlesungszeit ist es den Studenten erlaubt mehr als 20 Stunden die Woche zu arbeiten, da das Studium nicht vernachlässigt wird. Du solltest also darauf achten, dass du bei deinem Nebenjob nicht mehr arbeitest, als du neben dem Studium schaffst. 
Du kannst die Semesterferien also bestens dafür nutzen dir einen Finanzpuffer mit einem Nebenjob aufzubauen und musst dich nicht während der Vorlesungszeit abrackern. 
Nutze die vorlesungsfreie Zeit, um zu arbeiten oder auch ein Praktikum in deiner Wunschbranche zu absolvieren, um dich finanziell besser dastehen zu lassen und auch, um dich auf persönlicher Ebene weiterzuentwickelen. So schön die Vorlesungsfreie Zeit auch ist, so sinnvoll solltest du sie nutzen, damit du dir das Leben während den Vorlesungen und Prüfungen einfacher machst. 

 

BAföG als Alternative Finanzspritze


Falls dein Studium zu viel Zeit beanspruchen sollte und du es nicht schaffst nebenbei einen Nebenjob auszuüben, besteht immer noch die Hoffnung auf BAföG als Finanzspritze. Nicht jeder Student in Deutschland hat automatisch Anspruch auf BAföG. Informiere dich am besten, wie deine Chancen für die staatliche Finanzhilfe stehen und kümmere dich zeitig um den Antrag auf BAföG, da die Bearbeitung deines Antrages mehrere Monate benötigt. Solltest du das Glück haben und Anspruch auf die Unterstützung erhalten, kannst du dich entspannt auf dein Studium konzentrieren. 


Fazit 


Suche dir einen Nebenjob, der am besten zu dir passt und mit dem du dein Studium optimal kombinieren kannst. Dabei ist besonders wichtig, dass das Studium immer an erster Stelle steht und du dich mit deinem Nebenjob nicht übernimmst. Viel Erfolg bei deiner Jobsuche!

Autorin: Sandra Tissen