Was ist Google Scholar?


Was ist Google Scholar?
Für Studierende, die im Studium nach wissenschaftlichen Beiträgen suchen, genügen herkömmliche Suchmaschinen für gewöhnlich nicht. Bei Google Scholar ist das anders. Zu den vielen Vorteilen gehört auch, dass die Suchmaschine den Leser auf Umwegen zu wissenschaftlichen Beiträgen leitet, die er auf herkömmlichem Weg gar nicht finden würde. 

Was leistet Google Scholar?

Google Scholar ist eine Software. Für Studierende ist sie nahezu unverzichtbar. Das gilt von Anbeginn des Studiums bis zum Ende der Abschlussarbeit und darüber hinaus. Mit Google Scholar ist es möglich, Quellen nachzuprüfen und auch Zitate zu finden. Der zusätzliche Vorteil ist, dass die Quellen von der Software nach Relevanz sortiert werden.


Was ist alles bei Google Scholar zu finden?

Bei Google Scholar finden sich wissenschaftliche Arbeiten. Dazu gehören: 
  • Doktorarbeiten
  • Seminararbeiten
  • Diplomarbeiten
  • Bücher
  • Weiteres
Auch ausländische Quellen lassen sich über Google Scholar finden. Damit ist diese Suchmaschine weltweit von Bedeutung. 


Wie funktioniert Google Scholar

Google Scholar ist eine Software. Die Betreiber arbeiten mit Verlegern zusammen und können Studierenden damit Zugang zu den Inhalten ermöglichen, die sonst mühsam recherchiert werden müssten. Dabei handelt es sich auch um Inhalte, die sonst zwar auch zugänglich wären, aber immer kostenpflichtig. Bei dieser Suchmaschine für wissenschaftliche Texte sind einige Informationen kostenlos zugänglich, bei anderen wiederum fallen Gebühren an. 


Wer braucht Google Scholar?

In erster Linie sind es Studierende und Wissenschaftler, die auf Google Scholar angewiesen sind. Aber auch Verleger brauchen die Software. Sie hilft außerdem allen, die sich tiefer in eine Materie einarbeiten wollen und auf der Suche nach verwertbaren Quellen sind. 


Die Zusammenarbeit mit Verlegern

Es sind die akademischen Verlage, die die Zusammenarbeit mit Google Scholar schätzen. So haben sie die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen sichtbar zu machen. Das macht sie auch für die Verfasser interessant, die damit leichter erkennen, welcher Verlag bereits zu bestimmten Schwerpunkten ein guter Ansprechpartner für die Autoren ist. 


Wie Google Scholar nutzen?

Studierende sollten Google Scholar von Anfang an nutzen. Das bedeutet, dass die Software schon bei der Recherche wertvolle Hilfe leisten kann. Der größte Vorteil ist, dass wirklich nur wissenschaftlich anerkannte Quellen angezeigt werden. Die gesuchten Beiträge werden dann direkt als PDF aufrufbar. Damit sind die Zeiten, in denen große Mengen von Büchern „gewälzt“ werden musste, vorbei. 


Wie die entscheidenden Texte finden?

Google Scholar kann die Texte nach verschiedenen Kriterien sortieren. Eine Möglichkeit ist die Relevanz. Das ist bei der Recherche zu Beginn einer Arbeit hilfreich, zum Beispiel wenn der Studierende noch bei der Themenwahl ist. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Themen nach Aktualität sortiert werden. Damit lässt sich verhindern, dass überholte Erkenntnisse in die Arbeit eingefügt werden. Der Studierende kann dazu den gewünschten Zeitraum eingeben und die Suche entsprechend eingrenzen. 
Literaturvergleiche dank Google Scholar
Ist eine hilfreiche Quelle über Google Scholar gefunden, ist die nächste Herausforderung, weiterführende Texte zu finden. Auch das macht Google Scholar einfach möglich. Die Software verlinkt unterhalb des gesuchten Textes weiter. Es genügt also ein Mausklick, um weitere relevante Quellen lesen zu können. 


Quellen sichern dank Software

Die Quellen zu sichern, gehört zu einer der wichtigsten Aufgaben bei einer wissenschaftlichen Arbeit. Google Scholar hilft dabei, Zitate wieder zu finden. Der Vorteil ist, dass sich die Nutzer der Software entscheidende Stellen online markieren können. Damit wird der Beitrag auch gespeichert. Mit einem Filter lassen sich die Quellen so gut verwalten und bei Bedarf wieder aufrufen. Das hilft enorm, wenn die Arbeit zum Ende noch einmal auf ihre Korrektheit überprüft wird. 


Hilfe beim Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis ist für viele Absolventen eine ganz besondere Herausforderung. Auch hier hilft die Software. Sie hat eine eigene Zitierfunktion. Es genügt, die Anführungszeichen, anzuklicken, und schon werden die möglichen Zitiermöglichkeiten angezeigt, die sich so ganz einfach kopieren lassen. 


Zusätzlicher Nutzen von Google Scholar

Wer regelmäßig Google Scholar nutzt, bleibt auf dem aktuellen Stand. Die Filter machen es möglich, dass stets die aktuellsten Beiträge angezeigt werden. Auch besonders häufig genutzte Quellen werden so sichtbar. Dazu gehört auch die Information darüber, welche Texte besonders häufig zitiert werden.

Was kann Google Scholar nicht?

Google Scholar kann nur Texte erfassen, die online gestellt sind. Bücher oder Publikationen anderer Art, die nur in gedruckter Version veröffentlicht wurden und noch nicht eingescannt wurden, sind entsprechend über Google Scholar nicht abrufbar. Das bedeutet, Studierende und alle anderen Nutzer müssen nachprüfen, ob weitere Literatur zitiert werden muss oder aus inhaltlichen relevant sein könnten. 


Wie beeinflusst Google Scholar wissenschaftliche Texte

Wissenschaftler diskutieren, ob es sinnvoll ist, wissenschaftliche Publikationen so aufzubauen, dass sie bei Google Scholar möglichst weit oben erscheinen. Das birgt Risiken für die Studierenden, weitere Leser, aber auch für die Verfasser. Natürlich ist es das Ziel der Verfasser, dass ihre Veröffentlichung möglichst viel gelesen wird. Vor diesem Hintergrund ist die Verlockung groß, die Texte suchmaschinenoptimiert zu schreiben. Das gelingt über Keywords. Das kann daher auch für Studierende interessant sein, die ihrerseits veröffentlichen und möglichst häufig gelesen werden wollen.

Keywords in wissenschaftlichen Texten

Vorteilhaft ist, dass die Texte besonders sichtbar sind, die zusammen mit Grafiken hochgeladen wurden und damit auch besonders viel Mehrwert für den Leser bieten können. Auch die Namensanpassung ist ein wichtiger Punkt. Namen mit Umlauten sollten möglichst angepasst werden, damit der Name auch gefunden wird. So wird aus „Änne“ Aenne. Problematisch wird es, wenn Fachbegriffe im Text hin und wieder durch Begriffe ersetzt werden, die der Volksmund kennt. Damit erreicht der Verfasser, dass auch Laien die Texte finden, denen der Fachbegriff nicht bekannt ist. Die Vorgehensweise gilt in wissenschaftlichen Kreisen aber mindestens als fragwürdig. Vor allem, wenn diese Begriffe gleich mehrfach verwendet werden. Als abzulehnen gilt zum Beispiel, Sätze, vor allem aber Titel, so zu formulieren, dass sie suchmaschinenoptimiert sind und nicht etwa den Regeln des Satzbaus entsprechen.