Auf dem Weg zur Traumkarriere: Job in der Spielebranche


Jobs in der Spielebranche
Inhaltsverzeichnis
  1. Auf dem Weg zur Traumkarriere: Job in der Spielebranche
  2. Gamedesigner
  3. Spieleentwickler
  4. Marketing

Viele träumen davon, nach dem Studium das Hobby zum Beruf zu machen und in der Videospielbranche Karriere zu machen. Was viele jedoch als unerreichbar betiteln, muss kein Traum bleiben, denn die Games-Branche wächst und bietet eine große Bandbreite an Einstiegschancen. Wer sich noch nicht für einen Studiengang oder eine Fachrichtung entschieden hat, kann sich bereits in der Ausbildung entsprechend spezialisieren und ein einschlägiges Studium absolvieren. Bei der Wahl der Universität oder Hochschule solltest du daher von vorneherein auf mögliche Spezialisierungsmöglichkeiten achten.

Eine Spezialisierung auf die Games-Branche im Studium ist aber längst kein Muss, denn auch mit zahlreichen weiteren Studienabschlüssen ist ein Werdegang trotzdem möglich. Die Möglichkeiten und Tätigkeitsgebiete sind enorm vielfältig. Ob du kreativ, technisch versiert oder wortgewandt bist, in der Spielebranche sind allerlei Fähigkeiten gefragt. Wir werfen einen Blick auf mögliche Berufsbereiche und Voraussetzungen.

Gamedesigner

Liebst du Spiele und willst selbst neue Gamewelten, Figuren und Spielmechaniken entwerfen? Dann könnte der Beruf eines Gamedesigners das Richtige sein. Ein Gamedesigner ist von Anfang an in der Entwicklung eines neuen Spiels mit dabei und ist dafür zuständig, in Zusammenarbeit im Team das Spielkonzept zu entwickeln. Dazu gehören etwa die Welt des Spiels, Spielfiguren und Charaktere, Aufgaben, Ziele und Regeln, die Spielmechanik und viele weitere Details, die ein Spiel ausmachen. Für sämtliche Arten von Spielen werden Gamedesigner benötigt, ob es ein Shooter, Fantasy-MMORPG, Puzzle-Handygame oder klassisches Spiel ist. So entwickeln Gamedesigner etwa die riesigen Welten mit all ihren Details, die in den großen Open-World-Spielen vorzufinden sind, aber etwa auch Spielkonzepte und Mechaniken für weniger umfangreiche Casual Games und traditionelle Spielklassiker.

Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigt auch ein Blick auf moderne Online-Slots, die heutzutage mit allen möglichen Thematiken und Mechaniken online angeboten werden. Gamedesigner erfinden für die digitalen Spielautomaten das klassische Spiel mit verschiedenen Welten, die auf den Walzen dargestellt werden, und innovativem Gameplay neu. Es gibt demnach viele verschiedene Möglichkeiten und Genres, auf die du dich spezialisieren kannst.

Wenn du bereits vor dem Studium weißt, dass Gamedesign dein Ziel ist, kannst du dich direkt für ein einschlägiges Gamedesign-Studium entscheiden. Doch auch andere Studiengänge wie etwa Medieninformatik oder auch ähnliche Informatik-bezogene Studiengänge können einen Quereinstieg im Entwicklerstudio ermöglichen. Grundsätzliche Programmierfähigkeiten, Kreativität und ein Gespür für Ästhetik sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit gehören zu den Grundvoraussetzungen für den Beruf.

Spieleentwickler

Während ein Gamedesigner das Konzept eines Spiels entwirft, sind es die Spieleentwickler, die das Konzept nach der Konzeption tatsächlich umsetzen und digital zum Leben erwecken. Zunächst werden die Details für das Spiel, die Umwelt, Charaktere und Co. in Form von Modellen und Skizzen entworfen, welche daraufhin durch Spieleentwickler in Form von Code technisch umgesetzt werden. In enger Zusammenarbeit mit den Gamedesignern werden die Ideen und Konzepte programmiert, um die virtuelle Welt entstehen zu lassen. Je nachdem, um welche Plattform und Game es sich handelt, kommen verschiedene Programmiersprachen zum Einsatz, mit denen dem Spiel Leben eingehaucht wird. Von HTML, CSS und C++ bis Python oder Lua und Objective-C werden unterschiedliche Programmier- und Skriptsprachen benötigt. Auch das Arbeiten mit künstlicher Intelligenz ist heutzutage immer mehr Bestandteil der Tätigkeit eines Spieleentwicklers.

Wie auch für Gamedesigner gibt es inzwischen auch für die Spieleentwicklung einschlägige Studiengänge. Die Angebote auf diesem Gebiet werden immer größer. Mit den Studiengängen Game Development und Game Design legst du direkt deinen Fokus fest, doch auch andere Studiengänge im Bereich IT und Medieninformatik können einen Einstieg als Spieleentwickler möglich machen.

Marketing

Du willst in der Games-Branche Fuß fassen, allerdings ohne zu sehr in den technischen Bereich zu gehen? Auch dann hast du jede Menge Möglichkeiten. Genauso wie in jeder Branche, kann kein Produkt erfolgreich sein, ohne dass die Menschen davon hören und es kaufen. Damit Games erfolgreich sein können, kommt daher dem Marketing eine enorm wichtige Rolle zu. Im Marketing bist du daher dafür zuständig, die Spiele bekannt zu machen, bist unter anderem für Marketingkampagnen, Werbung, Trailer und Co. zuständig, durch die das Game Aufmerksamkeit erhält und Spieler dazu animiert werden, das Spiel zu kaufen. Spannend kann auch der Job des Community-Managers sein, der in die direkte Kommunikation mit den Spielern tritt, als Sprachrohr für das Unternehmen fungiert und Feedback der Spielerbasis an die Entwickler weitergibt.

Für diese Jobs sind Studiengänge im Bereich der Kommunikationswissenschaften, Marketing und auch Journalismus passend. Es muss also nicht unbedingt eine technische Fachrichtung sein, um in der Games-Branche den Karriereweg bestreiten zu können.

In der Videospielbranche zu arbeiten, ist für viele Freunde von Spielen der absolute Traum. Die Möglichkeiten, dort Fuß zu fassen, sind enorm vielfältig und bieten etwas für jeden. Einschlägige Studiengänge können dir den Werdegang in der Branche zwar erleichtern, doch auch generelle Fachrichtungen können den Einstieg ermöglichen.