Wie wichtig ist ein Bewerbungsfoto?


Wie wichtig ist ein Bewerbungsfoto?

Die Meinungen zu Bewerbungsfotos gehen in der heutigen Zeit stark auseinander. Während in anderen Ländern von einem Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf dringend abgeraten wird, ist für andere noch immer ein Einstellungskriterium. Hier erfährst du, wie wichtig ein Bewerbungsfoto ist. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, mit denen das perfekte Bewerbungsfoto mit Sicherheit klappen wird.

Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes sollten auch Bewerbungsfotos von der Bildfläche verschwinden. Arbeitgebern droht eine hohe Strafe, wenn sich gegen sie der Verdacht verhärtet, dass sie einen Kandidaten oder eine Kandidatin aufgrund von Hautfarbe oder Geschlecht nicht eingestellt haben. Arbeitgeber lassen es sich jedoch nicht nehmen, aufgrund von Bewerbungsfotos erste Entscheidungen über die Person zu treffen. Das wird dadurch begründet, dass in den Stellenanzeigen solche Fotos ja nicht ausdrücklich gefordert werden.

Ein Bewerbungsfoto ist noch immer ein guter erster Eindruck, den potentielle Arbeitgeber von den verschiedenen Bewerbern bekommen. Da man sich vorher noch nicht persönlich kennt, können Personaler anhand eines Fotos ein erstes Bild über den Bewerber oder die Bewerberin machen. Obwohl sie nicht aufgrund des Bewerbungsfotos eine Person einstellen oder ablehnen dürfen, sind diese Fotos als erster Eindruck heute noch gerne gesehen. Du kannst durch ein gutes Bewerbungsfoto einen Eindruck vermitteln, wie du auf andere wirkst.

Worauf ist bei einem guten Bewerbungsfoto zu achten?

Um ein gutes Bewerbungsfoto zu erzielen, muss man einige Punkte bedenken. Zunächst ist es wichtig, das Foto von einem professionellen Fotografen machen zu lassen. Dieser weiß meistens am besten, worauf es bei einem guten Bewerbungsfoto ankommt und was Arbeitgeber gerne sehen. Außerdem versteht er etwas von seinem Fach: Er weiß, wie das Bild am besten ausgeleuchtet wird, und wie deine Stärken zum Vorschein kommen. Er kann seine Kamera und sein Equipment hervorragend einsetzen, um dich gut in Szene zu setzen. Denke daran, dass der Fotograf dir auch eine digitale Version deiner Fotos mitgibt. So kannst du bei Bewerbungen, die über das Internet laufen, dein Bewerbungsfoto anhängen, ohne es vorher einscannen zu müssen.

Personaler und Arbeitgeber merken schnell, wenn das Bewerbungsfoto ein Schnappschuss aus einem vergangenen Urlaub ist, oder ein selbstgemachtes Selfie. Diese Art von Foto zeugt von Unprofessionalität und vermittelt den Eindruck, dass du dich wenig Gedanken um die Bewerbung gemacht hast. Der Hintergrund des Bewerbungsfotos sollte einfarbig sein, und keine zu grelle Farbe beinhalten. Das würde nur irritieren und von dir als Person ablenken.

Auf dem Bewerbungsfoto sollte nicht der ganze Körper zu sehen sein

Es sollte aber auch nicht das Format eines Passfotos sein. Der beste Ausschnitt ist vom Kopf bis zu den Schultern. Wichtig ist, dass du auf deinem Bewerbungsfoto Blickkontakt mit der Kamera hältst. Lächele und verstecke dein Gesicht nicht hinter deinen Haaren. Zu viel Make-Up ist nicht gern gesehen; aber auch hier kommt es darauf an, auf welche Stelle du dich bewirbst. Meistens wird jedoch ein natürliches Aussehen einer „Verkleidung“ vorgezogen.

Wichtig ist auch, dass das Bewerbungsfoto aktuell ist

Es sollte nicht älter als ein Jahr sein. Potentielle Arbeitgeber wollen sich schließlich ein Bild von dir machen, wie du jetzt bist, und nicht, wie du es vor Jahren warst. Es geht bei einem Bewerbungsfoto nicht um Schönheit, sondern darum, die eigenen Stärken und das Wissen zu vermitteln.

Bei der Wahl der Kleidung kommt es darauf an, auf welche Stelle man sich bewerben will und in welcher Branche man später tätig sein möchte. Ein Anzug muss nicht immer sein, wird aber in vielen Bereichen erwartet. Von einem Hemd oder einer Bluse gehen viele Unternehmen aber trotzdem noch aus. Wenn man in einer Bank oder einer hohen Position einsteigen möchte, sollte man schon zu Hemd und Anzug greifen. Auch eine Krawatte ist kein Muss; man sollte aber eine tragen, wenn sie später Teil der Arbeitskleidung ist. Es hilft, sich für das Bewerbungsfoto ähnlich anzuziehen, wie du es für das Vorstellungsgespräch geplant hast. So wird der potentielle Arbeitgeber nicht durch anderes Aussehen überrascht.

Ob das Foto in schwarz-weiß oder in Farbe gedruckt wird, spielt im Grunde keine Rolle

Farbfotos sind heutzutage weit verbreitet. Aber auch Schwarzweißfotos können eine gute Wirkung auf deinen zukünftigen Arbeitgeber haben.

Es geht bei guten Bewerbungen natürlich nicht nur um die Qualität des Fotos. Der Gesamteindruck muss stimmen. Alles in allem solltest du dem potentiellen Arbeitgeber das Gefühl vermitteln, dass du der oder die richtige für den Job bist, und dass du mit voller Motivation neue Herausforderungen angehen willst.

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