Prüfungsvorbereitung optimal angehen


Prüfungsvorbereitung optimal angehen

Jeder Student muss rechtzeitig mit den Prüfungsvorbereitungen anfangen. In den ersten Semestern gibt es Einführungskurse mit Klausuren, es gibt eine Zwischenprüfung, und am Schluss des Studiums gibt es Abschlussprüfungen. Damit du möglichst viel Erfolg bei deinen Prüfungen hast, bekommst du hier mehrere Tipps, wie du optimal die Prüfungsvorbereitung organisierst.

Sei ab Beginn des Semesters darauf konzentriert einen guten Überblick über den Lernstoff zu haben. Du kannst das Semester in bestimmte Teile aufteilen und den bisherigen Stoff in regelmäßigen Abständen wiederholen. Bestimmt fällt dir dann der eine oder andere Sachverhalt auf, zu dem du Fragen hast. Stelle deinem Dozenten während oder nach der Stunde die eine oder andere Fragen oder lesen die empfohlene Literatur, um Antworten auf deine Fragen zu finden.

Wenn du bereits während des Semesters lernst, so wandert das Gelernte ins Langzeitgedächtnis, und du kannst dich bei der Prüfungsvorbereitung auf bestimmte Details, die du dich nur schwer merken kannst, konzentrieren. Außerdem entsteht auf diese Weise zu Ende des Semesters weniger Stress.

Lerne dann, wenn du dich am besten konzentrieren kannst

Es hat keinen Sinn sich einen bestimmten Lernplan aufzustellen, welchen man dann doch nicht einhalten kann, weil man an demjenigen Tag nicht fit genug ist um sich voll und ganz auf das jeweilige Thema konzentrieren zu können. Jedoch kommt es nicht selten vor, dass man sich zum Lernen zwingen muss, da die Zeit davon läuft. Versuche trotzdem möglichst dann zu lernen, wenn du dich möglichst aufnahmefähig und „frisch“ fühlst.

Wichtig: Mache beim Lernen genügend Pausen, mache einmal einen Spaziergang oder höre Musik! Das gehört zur Prüfungsvorbereitung!

Überblick über den Lernstoff verschaffen

Warst du immer anwesend? Solltest du einmal gefehlt haben, besorge dich bitte die Mitschriften eines zuverlässigen Kommilitonen für die betreffende Stunde und kopieren diese, und zwar am besten zur nächsten Stunde. So kannst du dich sicher sein, dass du einen guten Überblick über den gesamten Stoff des jeweiligen Faches hast.

Geh die Literaturliste des Kurses durch!

Du musst unbedingt einmal die Literaturliste des Dozenten ansehen! In häufigen Fällen finden sich in dieser Liste wichtige einführende Werke, die dir einige Dinge, die du bisher nicht verstanden hast, in einfacher Weise erläutern. Manchmal sind Dozenten wenig begabte Pädagogen oder verwenden bestimmte eigene Begriffe. Bücher jedoch durchlaufen ein Lektorat, in welchem irritierende Eigenheiten ausgebessert werden.

Fertige Zusammenfassungen des Lernstoffs an!

Viele Studenten hilft es beim Lernen, aus den schnell mitgeschriebenen Unterrichtsmaterialien schöne Mitschriften, die mit dem Computer geschrieben werden, anzufertigen. Auf diese Weise kannst du den Stoff noch einmal wiederholen und in übersichtlichen Abschnitten lernen.

Besorge dich die Prüfungen der vergangenen Semester!

Viele Dozenten bieten gesonderte Ordner mit den Prüfungen der vergangenen Semester an. Auf diese Weise kannst du sehen, was voraussichtlich von dir verlangt wird. Wenn du alte Prüfungen durchgehst, verschaffe dir im Vergleich zu anderen Studenten, die sich diese Gelegenheit entgehen lassen, einen entscheidenden Vorsprung: Sie sind während der Prüfung weniger überrascht von dem, was gefragt wird und haben deshalb auch weniger Lampenfieber vor der Prüfung.

Wenn du alle diese Prüfungen durchgehst, kannst du dich sicher sein, dass du gute Prüfungsvorbereitung angegangen bist. Mit „Prüfungen durchgehen“ ist ein folgendes Vorgehen gemeint: Spiele zu Hause „Prüfung“! Du versuchst die Prüfung – ohne nachzuschlagen – zu bestehen und notieren sich die Ergebnisse, die du für richtig haltest. Im Anschluss daran darfst du nachschlagen, also Bücher und Mitschriften zu Rate ziehen. Die Fragen mit den richtigen Antworten schreibst du dann mit dem Computer in eine Datei und drucken diese aus. Du kannst diesen „Spicker“ dann auswendig lernen.

Wichtig: Lerne die richtigen Antworten nicht nur auswendig, sondern achte darauf, dass du möglichst alle Zusammenhänge verstehst! Dies gelingt dir, indem du die betreffenden Literaturvorschläge des Dozenten beherzigst. Sind die Literaturangaben des Dozenten nicht besonders hilfreich, kannst du dich natürlich auch auf eigene Faust auf die Suche nach erklärender Einführungsliteratur machen.

Prüfungsvorbereitung in Gruppen macht mehr Spaß!

  • Sollte die Prüfung einen bestimmten Kurs mit mehreren Teilnehmern betreffen, kannst du auch eine Lerngruppe bilden. Dabei haben alle Beteiligten viel mehr Freude, und man kommt den eigenen Schwächen eher auf die Schliche, als wenn man alleine lernt. Das jeweils andere Mitglied einer Lerngruppe hat sich vielleicht auf ein anderes Teilgebiet konzentriert und ist sich deshalb des Umfangs der Thematik besser bewusst als du selbst, während du selbst wiederum ein anderes Problem begriffen hast, das deinen Kommilitonen noch nicht aufgefallen ist. In Lerngruppen kann man über den Tellerrand schauen.
  • Außerdem können sich mehrere Kommilitonen einander besser motivieren. Hat man sich einmal zum Lernen getroffen, hört man so schnell nicht mehr auf.
  • Darüber hinaus können sich die Mitglieder einer Lerngruppe einander helfen, indem sie sich einander den einen oder anderen Zusammenhang erklären. Der Eine hat dies besser verstanden, der Andere das.
  • Häufig kommt es vor, dass man, während man in einer Gruppe lernt, begreift, dass man sich die eine oder andere Thematik noch einmal in Ruhe allein zu Hause durchsehen muss.

Verwende keinen „Spicker“ !

Manche Studenten haben kurz vor einer Prüfung noch das Gefühl sich manche Begriffe nicht merken zu können und schreiben sich deshalb einen Spicker. Wichtig: Tue das nicht! Die Konsequenzen, wenn du beim Unterschleif erwischt wirst, sind enorm. Außerdem verlieren Dozenten und Kommilitonen den Respekt vor Personen, die sich eines Spickers bedient haben und sich auch noch dabei haben erwischen lassen. Fällt dir in der Prüfung ein wichtiger Fachbegriff nicht ein, dann gibt es vielleicht ein Synonym, das du dich noch merken kannst. Im schlimmsten Fall greifst du in der Prüfung zu Umschreibungen. In manchen Fällen fällt dir am Schluss einer Prüfung der eine oder andere Begriff doch noch ein, oder das Wort wird bereits in der Fragestellung verwendet. Dann kannst du das Wort nachtragen. Wesentlich besser: Schreibe, wie oben erwähnt, einen Spicker und lernen diesen auswendig.

Eselsbrücken ausdenken

Schon im Grundschulalter können sich viele Kinder bestimmte Wörter oder Informationen nicht merken. Es gibt Sachverhalte, die muss man einfach auswendig lernen – ein alleiniges Verstehen der Zusammenhänge hilft nicht. Damit man die richtige Reihenfolge behält oder Zahlen nicht vergisst (beispielsweise „Nie ohne Seife waschen“ für Nord, Ost, Süd, West oder „753 - Rom schlüpft aus dem Ei.“), hilft die eine oder andere Eselsbrücke.

Für Inhalte aus deinem Studium gibt es, da die Themen wesentlich spezieller sind, wahrscheinlich keine derart bekannten Eselsbrücken wie die oben genannten, weshalb du selbst kreativ werden und eigene Eselsbrücken erfinden sollten. Diese Eselsbrücken können dir dann auch noch in späteren Semestern, wenn das Grundwissen der ersten Semester als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dabei helfen den alten Stoff wieder aus dem Gedächtnis abzurufen.

Leidest du unter Prüfungsangst? Dann lese diesen Artikel.

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